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Pestflämmchenweg
Sonntag, 28. November 2021, 13:30
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Kontakt Wanderführerin Beate Weyandt-Bölter

Eine Sage erinnert an schicksalshafte Zeiten als die Pest im 16. Jahrhundert in Dudeldorf vielen Menschen das Leben kostete. Überall wo die Pest wütete wurde ein kleines blaues Flämmchen gesehen. Ein Steinmetz aus Dudeldorf soll das kleine blaue Flämmchen verfolgt und in einen Mauerspalt in der Stadtmauer eingemauert haben. Danach erkrankte niemand mehr an der Pest. Als er einige Jahre später die Spalte öffnete um nachzusehen, ob das Flämmchen noch am Leben sei, huschte es aus der Ritze und floh nach Kallen, wo es sich auf einem alten steinernen Wegekreuz niederlies. Hier meißelte es der Steinmetz erneut ein.

Diese Geschichte wird in ähnlicher Form auch in Hecken (Krs. Schleiden) erzählt. Dort wurde das Flämmchen aber nicht mehr ein zweites Mal eingeschlossen. "Da war nichts zu machen. Da starben die Leute alle."

Vermutlich ist das Flämmchen mittlerweile zum Corona-Flämmchen mutiert. Wer es sieht, sollte aber nicht versuchen es einzusperren, sondern gleich totschlagen.


Unsere Wanderung beginnt in Philippsheim und führt über die Bähnchentrasse nach Dudeldorf und zurück am Pestkreuz im Waldstück Kallen vorbei. Die Strecke ist ca. 8,7 km lang bei Auf- und Abstiegen von 150 m.

 

Weitere Informationen

Ort Rathaus Speicher